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Ernsthafte Besorgnis um Weltcup-Gesamtsiegerin: Ski-Alpin-Profi nach heftigem Sturz per Hubschrauber ins Krankenhaus eingeliefert

Bellamonte (Italien) – Riesige Besorgnis herrscht um die amtierende Gesamtweltcupsiegerin im Ski Alpin: Federica Brignone (34) verunglückte am Donnerstag während des Riesenslaloms bei den italienischen Meisterschaften schwer.

Videoaufnahmen der „Gazzetta dello Sport“ zeigen, wie die Kombinations-Weltmeisterin von 2023 an einem blauen Tor vorbeifuhr und sich anschließend überschlug.

Zunächst lag sie bewusstlos am Boden, woraufhin Streckenposten sofort Hilfe leisteten. Ursprünglich wurde sie auf einem Schlitten von der Strecke gebracht, bevor sie per Hubschrauber ins Krankenhaus Santa Chiara in Trient transportiert wurde.

Sie wurde von ihrem Bruder Davide begleitet. Wie die Zeitung berichtet, besteht der Verdacht auf schwerwiegende Verletzungen im Beinbereich, wobei mögliche Bandverletzungen in den Knien oder sogar an den Schienbeinen nicht ausgeschlossen werden können.

Der italienische Skiverband plant, zunächst die Ergebnisse der ersten Untersuchungen abzuwarten, bevor er sich zum Gesundheitszustand des bekannten Athletinnen äußert.

Der Unfall ist doppelt tragisch: Einerseits, weil die Saison eigentlich beendet war und Brignone bei den nationalen Meisterschaften einen würdigen Abschluss erzielen wollte, und andererseits, weil in weniger als einem Jahr (6. bis 22. Februar 2026) die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina in ihrem Heimatland stattfinden.

Falls sich die schwerwiegenden Verletzungen bestätigen, droht ihr Olympia-Traum sowie möglicherweise der krönende Abschluss ihrer Karriere bereits zehn Monate vor Beginn des Großereignisses zu zerplatzen.

Der Ski-Alpin-Sport hat in diesem Winter bereits zahlreiche erschütternde Unfälle erlebt. Besonders schwer traf es den Franzosen Cyprien Sarrazin (30), der infolge einer Gehirnblutung ins künstliche Koma versetzt wurde.

Auch Tereza Nova (27) aus Tschechien geriet nach ihrem Sturz ins Koma.